Der GS1-Standard, um zu teilen, was mit einem Produkt geschah — was, wann, wo, warum — als maschinenlesbare Ereignisse über jede Station hinweg.
EPCIS (Electronic Product Code Information Services) definiert ein gemeinsames Vokabular für Lieferkettenereignisse: kommissioniert, verpackt, versendet, empfangen, transformiert. Version 2.0 modernisiert es mit JSON/JSON-LD und einer REST-API — Ereignisse werden webnativ.
Jedes Ereignis beantwortet vier Fragen — welche Objekte, wann, wo und warum (der Geschäftsschritt) — sodass unabhängige Systeme den Weg eines Produkts rekonstruieren können, ohne ihre Interna offenzulegen.
Die Interoperabilität der US-DSCSA und die EU-FMD-Verifizierung hängen davon ab, dass Handelspartner serialisierte Ereignisdaten in einem gemeinsamen Format austauschen.
Ein gemeinsames Ereignisvokabular lässt Hersteller, 3PLs, Großhändler und Abgabestellen interoperieren, indem sie den Standard erfüllen — nicht durch Punkt-zu-Punkt-Integrationen.
JSON-LD-Ereignisse und REST-APIs machen EPCIS praktikabel für Cloud-Plattformen und schlanke Partner — nicht nur für Enterprise-Middleware.
AstraTrace nimmt EPCIS-2.0-Ereignisse auf und verankert sie in einem manipulationssicheren, hash-verketteten Audit-Trail — Sichtbarkeit, der eine Behörde vertrauen kann, nicht bloß eine Datenbank unter Kontrolle einer Partei.
Serialisierte Ereignisströme werden zu Lieferketten-Intelligenz: Kühlketten-Compliance, Risikoanalytik und Anomalie-Erkennung auf jeder Route im Netzwerk.
Ereignisse verknüpfen sich mit demselben verifizierten Produktdatensatz, den Labelling und Verifizierung nutzen — eine Identität über die ganze Plattform.
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